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Imprimatur

»Imprimatur« ist ein Fachbegriff der Druck- und Verlagsbranche, bedeutet soviel wie »Druckfreigabe« und dient hier, ähnlich wie ein Gesellenstück in der Handwerkerausbildung, zugleich als Nachweis der eigenen Fähigkeiten und als Zeichen für den Abschluss des Studiums.
Die »Imprimatur« – häufig ein Druckerzeugnis, teilweise aber auch mit einer außergewöhnlichen Verpackung oder auch interaktiven Elementen wie z. B. eine CD-ROM kombiniert – stellt jedes Jahr in ansprechender und unkonventioneller Form die einzelnen Diplomanden und ihre Fähigkeiten vor.
Ob Hochschulprojekte, praktische Erfahrungen, Themen der Diplomarbeit oder Spezialisierungen – hier gibt es die wichtigsten Informationen der Absolventen auf einen Blick.
Bei der Umsetzung der Imprimatur gehen kreative Ideen und professionelle Bearbeitung Hand in Hand. So kommt die Abschlussarbeit einmal als aufwändige Metallbox, ein anderes Mal als Kartenspiel heraus.

Das Fachwissen der Studiengänge Medientechnik, Buch- und Medienproduktion (bisher Verlagsherstellung) und Druck- und Verpackungstechnik wird im Rahmen der »Imprimatur« von den Studenten praktisch angewandt und in ansprechender Form dokumentiert. Dabei findet sich eine Gruppe von Studenten aus den vier Studiengängen zusammen, welche das Projekt von der Ideenfindung und Konzeption über die Gestaltung und das Sponsoring bis hin zur Produktion vollkommen selbstständig plant und durchführt.

Bereits seit 15 Jahren stellt sich jeder Abschlussjahrgang mit einer individuell gestalteten Broschüre und seit 2002 auch mit einem Internetauftritt potentiellen Arbeitgebern in der Medienbranche vor. Es entstehen anspruchsvolle Produkte, die professionell gestaltet und erstellt werden und damit die Qualität der Studenten und ihrer Ausbildung an der Fakultät Medien der HTWK Leipzig zur Geltung kommen lassen sollen.

Ausschnitte aus der Imprimatur 20092009 entschied sich das Imprimatur-Team dazu, die »Gewächse« der Fakultät Medien in einem Herbarium zu sammeln. Die Fakultät Medien weist eine abwechslungsreiche, polygraphische Flora und Fauna auf. Ganz besondere Spezies lassen sich hier entdecken. Ob Medientechniker, Drucktechniker, Verpackungstechniker oder Verlagshersteller – jede Art wächst und gedeiht hier in ihrem natürlichen Lebensraum. Während der Medientechniker seine Wurzeln im A/V-Studio schlägt, sprießen die Drucktechniker prächtig im Maschinensaal. Ideale Bedingungen findet der Verpackungstechniker im Werkstofflabor, während der Verlagshersteller im Mac-Labor aufblüht. Um einen Absolventen für den eigenen botanischen Betrieb einzusetzen, kann dieser vorsichtig aus dem Heimatboden entfernt werden. Als geeignetes Werkzeug bietet sich eine Einladung zum Bewerbungsgespräch an.

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