Spektakulärer Medienrummel auf der phänoMedia16

Mit Workshops, Rummel und jeder Menge Shows beging die Fakultät Medien ihren zehnten Geburtstag

02.11.2016

Am 28. Oktober 2016 war es nach monatelanger Vorbereitungszeit endlich so weit: Anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens öffnete die Fakultät Medien ihre Tore für die Besucher der phänoMedia16. Bei dieser Großveranstaltung hatte die Fakultät jede Menge Highlights zu bieten und präsentierte sich in all ihrer Vielfalt und Fülle. 

Informatives Nachmittagsprogramm
Los ging es um 14 Uhr mit fünf verschiedenen Workshops. In den Angeboten erfuhren die Gäste, wie vielfältig Medienthemen sind und womit man sich im Medienbereich beschäftigen kann. Im Drucksaal erlebten die Besucher, was alles heute gedruckt wird – die klassischen Printerzeugnisse wie Zeitungen und Zeitschriften machen dabei nur noch einen kleinen Teil aus. Im Anschluss durften an der Tampondruckmaschine und der Siebdruckmaschine kleine Druckerzeugnisse gefertigt werden – sogar mit Erdbeerduft, der auf eine Karte gedruckt wurde.

Beim heiteren Schokoladeraten im Eye-Tracking-Labor wurde das Verhalten der Nutzer vor ihren Bildschirmen erklärt und simuliert. Zudem durften die Besucher raten, hinter welcher Verpackungsfarbe sich welche Schokoladensorte verbirgt. Zur Belohnung gab es kleine Schokoladentäfelchen.  Mittels einer Virtual-Reality-Brille tauchten die Besucher in fremde Welten ein oder erkundeten die am PC nachgebaute Lehrbuchhandlung der HTWK Leipzig.

Im Audiostudio erlebten die Besucher, dass Verpackungen auch als Instrumente eingesetzt werden können,  im Video-Studio holten sie sich informative Tipps zu Körpersprache und Rhetorik. Zum letzten Mal konnte bei phänoMEDIA die Kimono-Ausstellung in der Hochschulbibliothek besucht werden, die Studierende der Museologie konzipiert hatten. Die Besucher erfuhren,  wie so eine Ausstellung überhaupt entsteht, und als Höhepunkt jeder Führung durfte sich eine Besucherin einen Kimono anlegen lassen.

Rummelplatz im Regen
Wegen des schlechten Wetters war der Rummelplatz hinter dem Medienzentrum am Nachmittag leider nicht so gut besucht, aber Zuckerwatte, Kinderschminken  und ein Karussell lockten doch einige große und kleine Gäste an. Dem Regen trotzten die Besucher im Zelt der Lehrbuchhandlung BuMerang, wo sie nicht nur Bücher kaufen konnten, sondern auch Überraschungs-Geschenktüten erhielten. Viele nutzten auch die Gelegenheit und spielten eine Runde „historische Computerspiele“. Die Roboter des Nao-Teams waren auch zu Gast und versetzten die Besucher in Entzücken.

Spektakuläre Abendshow
Zum Glück ließ am Abend der Regen nach, sodass sich die Besucher zahlreicher einfanden. Denn: Es folgte ein tolles Programm mit Artistik, Jonglage, Musik und Fassadenprojektionen. Die Kinder der Juggle Hall Leipzig und die Rhythmischen Sportgymnastinnen aus Jena zeigten, was mit ein paar Requisiten und guter Körperspannung alles möglich ist. Der Mentalist und Magier Nico Haupt versetzte die Besucher in Erstaunen, als er erriet, welches Sternzeichen eine auf die Bühne geholte Besucherin hat und wie der gute Bekannte heißt, an den ein anderer Besucher dachte. Freunde der Rockmusik kamen beim Auftritt von C.U.B.E. auf ihre Kosten, während die Band Tetrête die Besucher später mit Ska zum Tanzen brachte.

Während des gesamten Abendprogramms wurde das Medienzentrum immer wieder durch  Fassadenprojektionen erleuchtet. Spektakulär war der Auftritt von Linda Sander in der Waterbowl. Zweimal zeigte sie ihre Kontorsionsshow in einer mit Wasser gefüllten Halbkugel. Beim zweiten Auftritt am späten Abend gab es dazu noch Feuerjonglage und passende Fassadenprojektionen. Alles mündete als abschließender Höhepunkt in ein Feuerwerk vom Dach des Medienzentrums. So ging eine tolle phänoMEDIA16 zu Ende. Ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen unvergesslichen Tag und Abend mit großem Engagement vorbereitet haben!

Weitere Eindrücke und Informationen auch unter phaenomedia.fbm.htwk-leipzig.de und bei facebook.

Text: Ulrike Gätke-Heckmann und Isabel Buchwald-Wargenau
Fotos: Janine Schönefeld und Isabel Buchwald-Wargenau